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Top 10 SEO-Tipps für eine bessere Suchmaschinenoptimierung

Inhalt

Du möchtest deine Webseite für ein höheres Ranking optimieren? Dann bist Du hier richtig! Wir zeigen Dir unsere Top 10 SEO-Tipps für eine bessere Suchmaschinenoptimierung, die Du selbst umsetzen kannst.

Tipp #1: SEO-Ziele klar definieren!

Bevor es zu den konkreten SEO-Maßnahmen geht, solltest Du Dir klare Ziele definieren, welche mit SEO erreicht werden sollen. Hinter SEO steckt eine Strategie, daher soll nicht einfach ins Blaue optimiert werden. Formuliere deine Ziele klar, ob die Generierung von Leads, Conversions oder ein höheres Ranking. Wichtig ist, dass die Ziele gemessen werden können, realistisch zu erreichen sind und Sinn ergeben. Das bedeutet, sie müssen für Dich relevant sein! Bei einem Onlineshop sind das zum Beispiel, der durchschnittliche Bestellwert oder die durchschnittliche Artikelanzahl je Bestellung. Bei einem Firmenauftritt könnte es das Kontaktformular oder das klicken der Telefonnummer.

Ziele definieren im SEO ist äußerst wichtig, dass SEO-Maßnahmen effektiv geplant und umgesetzt werden.

Tipp #2: Content optimieren für mehr Traffic

Dein Content muss optimiert sein, denn dieser hat maßgeblichen Einfluss auf Dein Ranking in den SERPs. Sind die Inhalte auf Deiner Webseite nicht ansprechend oder relevant, ist es schwierig, mit diesem Content die SEO-Ziele zu erreichen. `Content ist King! ´ ein Slogan, den auch Google mit dem `Helpful Content Update´ unterschreibt.
Content ist also äußerst wichtig! Wir geben Dir rund um das Thema Content einige Facts mit, so dass Du den richtigen Content für Deine Webseite kreieren kannst.

  • Einzigartiger Inhalt: Unique Content, rankt immer besser als Content, der bereits besteht. Analysiere also den aktuellen Content auf Deiner Webseite nach Verbesserungspotentialen! Fehlen Inhalte, die in Form von Fließtexten oder Bildern ergänzt werden sollen? Dann verbessere den Content und behalte den Mehrwert bzw. dem Nutzen für die Besucher der Seite im Fokus.
  • Holistischer Content: Ganzheitlich erstellter Content kommt gut an! Zum einen ist die Verweildauer der Nutzer länger, zum anderen kann die Absprungrate verringert werden. Denn fehlt Content, ist die Chance groß, dass Besucher die Seite verlassen. Außerdem kannst Du mit holistischem Content, Vertrauen bei Deiner Zielgruppe aufbauen. Sind Nutzer durch Dich gut informiert, ist das ein gutes Zeichen. Dadurch können sich Besucher bei Dir gut aufgehoben fühlen. Als Gegencheck, kannst Du Kollegen oder Freunde fragen, ob sie sich mit einem bestimmten Content vollständig informiert fühlen.
  • Expertenwissen: E-A-T steht für Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness. Was sich erstmal kompliziert anhört, ist jedoch recht einfach. Das Konzept von Google misst die Qualität und die Quelle des erstellten Contents. Kurz gesagt, bist Du Experte für Waschmaschinen, dann bleibe bei Deinem Expertengebiet und versuche nicht Content für Solaranlagen zu schreiben, nur weil es gerade gehypt wird. Wenn der Pizzabäcker Deines Vertrauens aus dem Cockpit kommt, um dich an Bord eines Fluges willkommen zu heißen, fühlt sich das bestimmt nicht richtig an. Deshalb gilt: Schuster, bleib bei deinem Leisten!
  • Lesefreundlichkeit: Verfasste Texte müssen gut lesbar und einfach verständlich sein. Vermeide verschachtelte oder zu lange Sätze und achte auf leicht konsumierbare Inhalte. Zu lange Abschnitte schrecken die Webseitenbesucher ab. Abhilfe kannst Du durch das Verwenden von Abschnitten schaffen. Diese fördern nicht nur den Lesefluss, auch die senken sie die Absprungrate. Verweildauer kann sich steigert. Investiere außerdem genügend Zeit beim Korrekturlesen, denn Rechtschreibfehler kommen nicht nur bei den Lesern schlecht an, auch Google mag sie nicht. Unser Tipp: Fließtext laut vorlesen. So fallen die Grammatik- und Rechtschreibfehler am besten auf. Zusätzlich ist das ein guter Zeitpunkt um zu überprüfen, ob der Inhalt verständlich formuliert ist. So schlägst Du 2 Fliegen mit einer Klappe.
  • Thin Content: Seiten mit wenig Content, werden als Thin Content bezeichnet. Das ist nicht nur für deine Zielgruppe, sondern auch für das Ranking deiner Webseite schlecht. Verzichte auf jeglichen Krempel, der keinen Mehrwert für Deine Webseitenbesucher hat.

Tipp #3: Meta-Daten optimieren für mehr Aufmerksamkeit

Zu den Meta-Daten gehören u.a. der Title-Tag und die Meta-Discription. Die beiden genannten Meta-Daten hilft Suchmaschinen, Inhalte zu bewerten und bei Relevanz in den SERPs auszuspielen. Optimierte Meta-Daten werden nicht nur von Google im Ranking bevorzugt, auch sehen diese ansprechender in den SERPs aus.
Snippet von CAMEDIA GmbH aus den Google SERPs.
Hier ist ein Snippet aus den SERPs mit optimierten Title-Tag und Meta-Description zu sehen.

Dadurch steigerst Du das Ranking Deiner Webseiten und die Click-Through-Rate (CTR). Der optimierte Title-Tag hat direkten Einfluss auf das Ranking in den SERPs. Wohingegen die Meta-Description ein indirekter Rankingfaktor ist. Durch den optimierten Inhalt sowie die ansprechende Gestaltung wird in den SERPs zum Klicken eingeladen. Je öfter das von Dir optimierte Snippet in den SERPs angeklickt wird, desto mehr Relevanz weist Google der Webseite zu der Suchanfrage zu.

 

Durch die Optimierung der Meta-Daten kannst Du bereits mit geringem Aufwand Erfolge in den SERPs erzielen. Daher solltest Du diese wichtige SEO-Maßnahme, nicht außer Acht lassen! Beim Optimieren der Meta-Daten solltest Du diese so einzigartig wie möglich in korrekter Länge gestalten. Denn ein Mehrwert für die Nutzer entsteht nicht, wenn die Meta-Daten gleich oder zu ähnlich, wie die Deiner Mitbewerber sind. Richtwerte für die Länge sind circa 55 Zeichen für den Title-Tag und circa 155 Zeichen für die Description. Wobei Google nicht die Zeichen, sondern die Pixelanzahl misst.

Meist fällt der Title-Tag auf Grund der etwas größeren Schrift und blauen Farbe zuerst ins Auge. Daher ist es wichtig, dass dieser bereits aussagekräftig ist und Interesse weckt. Im Optimalfall ist der Title-Tag einzigartig geschrieben und weist auf die Lösung eines Problems in Bezug auf die Suchintention hin. Die Optimierung der Beschreibung ist meist etwas aufwendiger, da hier schon mehr Zeichen zur Verfügung stehen. Doch wir haben Unterstützung für Dich! Orientiere Dich einfach am AIDA-Prinzip. AIDA steht für:

  • Attention (Aufmerksamkeit)
  • Interest (Interesse)
  • Desire (Verlangen)
  • Action (Handlung)

Hinter diesem Prinzip steckt, potentielle Kunden von der Aufmerksamkeit bis zum Call-to-Action (CTA), durch die verschiedenen Phasen zu leiten.

Tipp #4: Grafiken und Bilder für einzigartigen Content-Mix

Nicht alle Menschen lesen gerne oder haben Zeit zu lesen. Daher können Bilder und Grafiken sowie Tabellen von großem Nutzen sein. So werden die Leser in kurzer Zeit mit leicht verständlichem Content versorgt. Für lesescheue User gibt es nichts Schlimmeres, wenn diese nur Abschnitte zum Lesen sehen. Das hilft dem Lesefluss und senkt die Absprungrate. Allerdings sollten die Elemente ergänzen und nicht den Content an sich ausmachen.

Achte beim Verwenden von Bildern auf die korrekten Formate und Auflösungen. Denn dadurch erhöht sich die Ladezeit der Webseite. Kein Leser möchte sekundenlang vor dem Display warten, bis die Seite vollständig geladen ist. Geeignete Formate für Bilder sind: JPEG (JPG), PNG und GIF und WebP.

Desktop und Browser mit verschiedenen Diagrammen, die ein Wachstum zeigen.

Tipp #5: Interne Links in Content einbauen

Interne Links verteilen die Power Deiner Webseite und sorgen zusätzlich für den sogenannten Linkjuice, sofern die Links richtig gesetzt werden. Verlinkst Du also von Seite A auf Seite B, so gewinnt Seite B an Linkpower. Gut gesetzte Links leiten den User zu relevanten Seiten weiter. Wichtig dabei ist, dass die Links für die User sind! Daher müssen die Links Themenrelevant gesetzt werden. Zudem muss das Fokus-Keyword der Zielseite und der verlinkte Text (Ankertext) übereinstimmen.

Tipp #6: Klar verständliche URL-Struktur

Mit einer SEO-freundlichen URL-Struktur steht und fällt zwar nicht Dein SEO, da es kein direkter Rankingfaktor ist. Jedoch kannst Du Dir einen Vorteil in den SERPs durch ansprechende angezeigte URLs verschaffen, sowie das Erlebnis der Nutzer, die Deine Webseite besuchen. Zudem hilft die URL-Struktur dem User zu zeigen, wo er sich auf der Webseite befindet. Mit einer klar verständlichen URL-Struktur steigerst Du so die User Experience und das Ranking! Klar verständlich ist ein gutes Stichwort, denn Sonderzeichen sowie Leerzeichen sind das nicht! Nutze daher keine Sonderzeichen in der URL. Einzig erlaubtes Sonderzeichen ist ein Bindestrich.

Tipp #7: Übersichtliche Überschriftenstruktur

Eine übersichtliche Überschriftenstruktur, hilft Lesern sich besser bei den Inhalten der Webseite zurechtzufinden. Diese sind hierarchisch von H1 bis H6 geordnet. Zudem zeigt eine klare Überschriftenstruktur, die Relevanz des Contents zur Suchanfrage. So wird zum Beispiel eine H1-Überschrift mit einer höheren Relevanz bewertet als eine H3 Überschrift. Übrigens haben wir noch weitere Tipps und Tricks für verständliche Überschriftenstruktur:

  • Pro Seite gibt es nur eine H1-Überschrift, ja wirklich nur eine!
  • Überschriften sind hierarchisch, nach einer H2 folgt eine H3, keine H4-Überschrift
  • Vermeide zu lange Überschriften, sondern versuche Interesse zu wecken und formuliere kurz und prägnant
  • Das Fokus-Keyword soll mindestens in der H1-Überschrift vorkommen, sowie semantisch passende Therme in weiteren Überschriften

Tipp #8: Wähle und platziere relevante Keywords korrekt

Bei der Wahl und Platzierung relevanter Keywords gilt es in der Regel mehr als weniger Zeit zu investieren. Mit einer Keyword-Recherche stellst Du Potentiale fest, welche Keywords für Deine Seite relevant sind. Benutze alle möglichen Quellen für die Keyword-Recherche. Diese Quellen können sein:

  • Eigenes Brainstorming: Überlege Dir, wie Du selbst nach dem Keyword suchen würdest.
  • Keyword-Tools: Bei der Recherche können Dir Tools wie Sistrix, KWFinder helfen.
  • »Ähnliche Suchanfragen« und »Ähnliche Fragen«: Diese Fragen findest Du in den SERPs und können wertvolle Insights zu den relevanten Keywords liefern.
    AnswerThePublic und AlsoAsked: Die beiden Tools sind sehr hilfreich, um relevante W-Fragen zu recherchieren.
  • AlsoAsked
  • Google Suggest: Das liefert Suchvorschläge vorherigen Googlenutzer. Das findest Du direkt unter der Suchleiste, in der Du die Suche eingegeben wird.
  • Nutze andere Suchleisten: Ähnlich wie bei Google Suggest, kannst Du in der Suchleiste zum Beispiel von YouTube ebenso Suchvorschläge erhalten.
Ähnliche Fragen, vorgeschlagen von Google zur Suchanfrage "keyword recherche".
Ähnliche Fragen, vorgeschlagen von Google zur Suchanfrage "keyword recherche"
Google Suggest-Vorschläge zur Suchanfrage "keyword recherche".

Grundlegend gibt es pro Seite nur ein Fokus-Keyword. Bei einer Seite zu „Was gilt es bei Kauf von E-Autos zu beachten“, sollte nicht noch „Instandhaltung Wallbox“ im Fokus stehen. Dafür gilt es, eine separate Seite mit Content zu erstellen.
Hier unsere Tipps für die besten Platzierungen relevanter Keywords:

  • Weit vorne in der H1
  • Möglichst vorn im Title-Tag
  • In der Meta-Description
  • In x vielen Überschriften
  • In Dateinamen für Bilder/Videos
  • Als Alt-Attribut bei Bildern/Videos
  • In Bildunterschriften, sofern sinnvoll
  • Im Content wenn sinnvoll

Was Du auf keinen Fall machen solltest, die Seiten mit den Keywords zu zukleistern. Denn das hat keinen Mehrwert für die Besucher Deiner Webseite. Zusätzlich wird das auch nicht gerne von Google gesehen. Dieses Phänomen nennt sich Keyword Stuffing und wird von Google abgestraft.

Tipp #9: Keep your Content up to date!

Keep your Content up to date ist leichter gesagt als getan. Content zu erstellen, ist das eine. Content ständig zu aktualisieren, das andere. Den eigenen. Content für 50 Seiten nach und nach zu erstellen ist leichter, als 50 Seiten, aktuell zu halten. Daher wird es häufig unterschätzt, Content auf dem neusten Stand zu halten. Gelingt Dir diese Herausforderung jedoch, steigerst Du den Traffic der Webseite jedoch signifikant. Zusätzlich kannst Du ein Wettbewerbsvorteil durch das Aktualisieren realisieren. Wenn Deine Mitbewerber noch den Schnee von gestern auf ihren Webseiten haben und Du schon mit dem frischen Puderschnee / Content glänzt, lohnt sich das. So leicht kann die Konkurrenz ausgestochen werden. Bedarf zum Aktualisieren des Contents, kann es zum Beispiel durch branchenspezifische Änderungen, in der Du unterwegs bist, wie Trends, gesteigerte Wettbewerbsintensität oder Gesetzesänderungen geben. Auch solltest Du Updates von Google im Blick behalten. Diese können sich stark auf das Ranking auswirken! Positiv wie auch negativ. Sinken Deine Seiten in den Rankings, solltest Du so schnell wie möglich eine Ursachenanalyse durchführen. Tools, die Dir dabei helfen können sind zum Beispiel Google Analytics und Google Search Console.

Tipp #10: Verbinde Deine Homepage mit Google Analytics & Google Search Console

Genial zur Prüfung des Statuts der festgelegten Ziele sind die eben genannten Tools, Google Search Console und Google Analytics. Verbinde dazu Deine Webseite mit den beiden Tools, zur Gewinnung hilfreicher Daten. Durch die Auswertung der Daten erhältst Du wichtige Informationen zur Verbesserung Deiner Webseite. Google Analytics zeigt Dir zum Beispiel das Verhalten Deiner Webseitenbesucher. So kannst Du herausfinden, wo sich Nutzer auf der Webseite wie lange aufhalten und wo die Absprungrate am höchsten ist. Mit der Google Search Console lässt sich das Ranking Deiner Webseite tracken, sowie eventuelle Fehler analysieren. Zusätzlich kannst Du sehen, wie sich Deine SEO-Optimierungen auf das Ranking auswirken. Außerdem hilft Dir die Google Search Console Fehler aufzudecken. Beide Tools sind sehr wichtig, für Dein SEO. Verbesserungspotentiale werden erkannt und wichtige Insights zu den Besuchern gewonnen werden.
Zusatztipp: Im Anschluss jeder größeren SEO-Optimierung solltest Du in der Google Search Console, einen Crawl anfragen. So schaut der Crawler eventuell früher bei Dir nach und checkt Deine Seite nach frischem Content.

Wir haben dein Interesse für die Suchmaschinenoptimierung geweckt oder Du hast ein konkretes Problem, welches Du gerne mit uns besprechen möchtest? Dann freuen wir uns Dich kennenzulernen!

Philipp Erich
Philipp Erich
Philipp ist SEO-Projektmanager bei CAMEDIA und SEO-Enthusiast. Nachdem Philipp dem Thema SEO verfallen ist, hatte er 2 Jahre Berufserfahrung als SEO-Consultant gesammelt. Jetzt möchte er die spannenden und vielseitige Einblicke in die Welt der Suchmaschinenoptimierung aus dem virtuellen CAMEDIA-Office teilen, die er selbst vor vielen Jahren machen durfte.
Philipp Erich
Philipp Erich
Philipp ist SEO-Projektmanager bei CAMEDIA und SEO-Enthusiast. Nachdem Philipp dem Thema SEO verfallen ist, hatte er 2 Jahre Berufserfahrung als SEO-Consultant gesammelt. Jetzt möchte er die spannenden und vielseitige Einblicke in die Welt der Suchmaschinenoptimierung aus dem virtuellen CAMEDIA-Office teilen, die er selbst vor vielen Jahren machen durfte.